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AD LIBITUM UND SEINE PHILOSOPHIE

 

ad libitum sieht sich als Raum für neue musikalische Kreationen, als eine Plattform, auf der scheinbar Unmögliches, in jedem Fall aber Neuartiges, entstehen kann. An dieses Werk macht sich ein geistreiches, im ursprünglichen Wortsinn witziges und überaus kreatives Team, ohne Berührungsängste und ausgestattet mit der Erfahrung und der Erkenntnis vieler bereits Realität gewordener Projekte. Wir konzipieren Festivals, Einzelkonzerte sowie Konzertreihen und gestalten dazu informative Webseiten. Jedoch möchten wir in erster Linie Ereignisse schaffen. Eines unserer wohl aufwendigsten und größten Projekte war die OAO, die Orchesterakademie Ossiach, die aber letztendlich der allgemeinen Wirtschaftslage zum Opfer fallen musste. ad libitum will revolutionieren, ja revoltieren, jedoch nicht, indem wir Traditionen niederreißen – nein, wir wollen neue Wege gehen und die Interessierten dort abholen, wo sie auf uns warten, bewusst oder unbewusst. Mit jenen, die sich darauf einlassen, werden wir musikalische Dimensionen erschließen, deren Existenz man bestenfalls erahnen konnte.

Wir, ad libitum, sehen es als unsere Aufgabe, mit dem Publikum in Bereiche der Musik vorzudringen, die bisher ein Schattendasein führten. Wir stellen Grenzen in Frage , Grenzen der sogenannten Klassischen oder Ernsten Musik! Wir schätzen die Alte Musik und haben vielfältige Erfahrungen mit ihr gemacht. Wir lieben die klassische Periode und konnten in diesem Bereich interessante Projekte umsetzen. Wir mögen die Romantik, die in vielen ihrer Gattungen neue Möglichkeiten auftat. Und wir schwören auf die Neue und aktuelle Musik, die Realität werden ließ, was all die Jahrhunderte zuvor undenkbar gewesen war. Wir konzentrieren uns dabei nicht nur auf die Musik, auf das Programm und seine Interpreten, sondern versuchen, mit dem Umfeld zu arbeiten, Musik, Raum und Zeit in einem Moment zu vereinen, Anfang und Ende des Werkes ineinander verschmelzen zu lassen. Wir bedienen uns neben der Entdeckung neuer Konzertorte auch ungewöhnlicher „Hilfsmittel“, die andere, ja alle Sinne des Menschen ansprechen sollen, um die Musik wieder originär erscheinen zu lassen und um damit der Überraschung, der Einmaligkeit, der Kreation und Rekreation neue Möglichkeiten einzuräumen.

Um unserer engen Verbindung mit der Musikwelthauptstadt Wien, die schon durch unsere vielen Freunde und Dozenten während der OAO- und auch Purpur-Periode entstand, auch am Papier Ausdruck zu verleihen, hat ad libitums künstlerischer Leiter, Michael Fendre, Purpur im Jahr 2015 ausgelagert und in Wien als Verein „etabliert“. Sein Name ist, angelehnt an die besondere Verwandtschaft zur ad libitum Konzertwerkstatt, Verein Klangwerkstatt Purpur.

 

DIE PROJEKTE VON AD LIBITUM

TRIGONALE - DAS FESTIVAL DER ALTEN MUSIK (2003)
TREIBACH - KUNST IM WERK (2006)
HAYDN 100&7 (2009)
WWW.HAYDN107.COM (2009)
WWW.WORLDCREATION.INFO (2009)
ORCHESTERAKADEMIE OSSIACH - OAO (2009)
FESTIVAL KVARNER (2010)
PROJEKT PURPUR (2011)
AGON - PURE AGON (2014)
VEREIN KLANGWERKSTATT PURPUR – WIEN (2015)